Film by ISAORA A/W 09
Mittwoch, 23. Dezember 2009
Da geht der Hoodie hoch
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Still-Life,
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Mittwoch, Dezember 23, 2009
Anne Combaz
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Mode+People,
Respekt
Fotos: Backstage by Anne Combaz
Models haben es nicht leicht seit es "Germanny Next Topmodel" gibt, diese Sendung hat dazu beigetragen, dass Models jetzt irgendwelche Zicken mit guter Figur sind, die man leicht hin und her schubsen kann und als Kleiderstange für Brands nutzt. Nur hat das alles nichts mit modeln und schon gar nichts mit Mode zu tun. Das modeln harte Arbeit ist und eine Profession wissen viele nicht mehr. Der Fotografin Anne Combaz ist gelungen das zu zeigen. In ihrer Serie "Backstage" zeigt sie wie viel Hingabe, Anmut und Konzentration der Models, man merkt schnell, dass Figur und Pose alleine nicht ausreichen. Da scheint ein Mädchen vor dem Schminkspiegel zu beten, eine raucht wie nach guten Sex und zwei Models reden innig als seien sie auf einer wichtigen Konferenz. Nichts entspricht dem Bild einer Modenschau, die wir als ein lautes und hektisches Gewimmel kennen. Anne Combaz hat es geschafft das Models wieder das sind was sie schon immer waren: einfach tolle Frauen.
Anne Combaz hat nicht nur sehr schön Backstage fotografiert, sie ist auch eine gute Modefotografin, mehr hier...
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Mittwoch, Dezember 23, 2009
Dienstag, 22. Dezember 2009
E-Reader mal spannennd
Bisher fand ich Reader für Tablets nicht besonders interessant, aber die Ideen und die Layouts die der Bonnier Verlag zusammen mit der Design Agentur BERG entwickelt hat, finde ich besonders spannend. Immerhin kommt es einem klassischen Magazin- oder Buchlayout nahe. Dazu ist es netzwerkfähig und hat ein paar simple Eigenschaften von einem Rechner. Ich befürchte allerdings, dass der Preis zu hoch sein wird.
Das Video kam via A Photo Editor mehr zum Reader von Bonnier hier...
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Dienstag, Dezember 22, 2009
Freitag, 18. Dezember 2009
Erwin Wurm - Ikone ohne Pose
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Kung Shing,
Respekt
Foto: Kung Shing, Erwin Wurm beim signieren
Wortfetzen eines Künstler Gespräches mit Erwin Wurm, das gestern in der Buchhandlung Sautter und Lackmann stattfand und die nach Grünkohl mit Bier, Schneefall, einem Johnny Cash Film, ein paar Seiten Buch und einem langen und tiefen Traum hängengeblieben sind. Kunstversteher, Wurm Groupies und Katalogchecker mögen bitte nachsichtig mit mir sein. Die Künstlerworte sind groß meine Gedanken dazu klein – ganz klein.
Ich bin in einer Welt ohne Kunst und Büchern aufgewachsen | Da würde ich mehr wissen wollen ich kenne dieses Gefühl der Isolation. Alles sehr kleinbürgerlich – mein Vater war Polizist | Der Vater wurde häufig erwähnt z.B. wäre er dem Vater zuliebe beinahe Lehrer geworden. Um Erfolg zu haben muss man die Väter überwinden | Danke. Von Pathos und Schwere in der Kunst davon wollte ich mich befreien.| Der Muff von tausend Jahren trägt heute Hugo Boss und schaut Anne Will. Ich kann nur das, zu etwas anderem tauge ich nicht. | Reich doch oder wollte der Vater mehr. Dadurch finanziert, oh Verzeihung, ich meine dadurch existiere ich.| Bei dem Versprecher wurde er rot - sympathisch. Als Kind habe ich immer mit den Figuren vom Grippenspiel gespielt, dann hatte mein Vater und seine Kollegen immer Angst, dass ich Pfarrer werde. | Jetzt bist du Professor. Kunst zog mich immer an. | Der kleine Erwin wieder. Werbung das funktioniert bei mir nicht, das mit Palmers lief nicht gut. | Das glaube ich nicht. Eine sehr kokette und schlaue Aussage, seine Kunst ist perfekt für die Werbung, dass wird schon, vielleicht muss man es besser moderieren. Hermes ist keine Werbung. |Wird immer koketter, was für ein Schelm. Ich wollte immer Ikonen anders darstellen, deswegen auch die Modeaufnahmen mit Claudia Schiffer für Vogue. | Das finde ich auch groß und wann hat man schon die Chance einer deutschen Model Ikone einen Besen zwischen die Beine zu klemmen. Ich instrumentalisiere. | Ich dich auch: Learning by Hearing. Wer trägt schon eine Krokodiljacke von Hermes für 75.000 Euro? | Das Frage mich auch. Mode hat mich immer interessiert.| Das sieht man, wir sorgfältig der Schal gewickelt ist, aber ich befürchte, das eine Verwechslung vorliegt. Mich interessiert die Pose.| Mich hätte Deine Haltung interessiert. Da war der Bankangestellte, der mit Spargel in der Nase vor seiner Bank fotografiert werden wollte.| Sag ich doch, es könnte mit der Werbung klappen. Bildhauer bin ich durch einen Zufall geworden ich wollte Malerei studieren aber man steckte mich in die Bildhauerklasse.| Das war auch gut, vielen Dank. Für mich war der Verlust der Farbe schlimm aber dann war das dreidimensionale da.|Ich wünsche mir dazu einen Essay von Erwin Wurm. Unser erstes Atelier war 50 qm groß und lag über eine Tischlerei aus den Holzabfällen habe ich dann die ersten Skulpturen gemacht.| Aus Notwehr Kunst machen. Werke aus Abfall zu machen war billig wir hatten kein Geld.| Das geht mir grade auch so. Ich habe den Pullover an die Wand mit Nägeln befestigt und nach und nach verändert ein paar Tage später wurde dann aus dem Kunstwerk wieder ein Pullover.| Das war spannend, leider bekomme ich das nicht mehr zusammen. Warum Gurke? | Wenn man den Schutzkarton auf dem Buchcover sich anschaut, der einen Spalt hat und die Gurke umgibt, könnte man denken es ist ein Phallussymbol, ich weiß billige Interpretation. Auf dem Naschmarkt in Wien gibt es Salzgurken.| Und gutes Gulasch. Sie fotografieren mich durch den Schlitz?| Durch einen Schlitz sind wir alle auf die Welt gekommen. Schöne Hose habe sie da an! | Alter Dandy Wie heißen sie? | Im Buch steht jetzt Gunningstein
Erwin Wurm – Lenbachhaus München; das Buch zur Ausstellung ist im Dumont Verlag erschienen. Ein schönes Video über Erwin Wurm finden Sie hier...
Ich bin in einer Welt ohne Kunst und Büchern aufgewachsen | Da würde ich mehr wissen wollen ich kenne dieses Gefühl der Isolation. Alles sehr kleinbürgerlich – mein Vater war Polizist | Der Vater wurde häufig erwähnt z.B. wäre er dem Vater zuliebe beinahe Lehrer geworden. Um Erfolg zu haben muss man die Väter überwinden | Danke. Von Pathos und Schwere in der Kunst davon wollte ich mich befreien.| Der Muff von tausend Jahren trägt heute Hugo Boss und schaut Anne Will. Ich kann nur das, zu etwas anderem tauge ich nicht. | Reich doch oder wollte der Vater mehr. Dadurch finanziert, oh Verzeihung, ich meine dadurch existiere ich.| Bei dem Versprecher wurde er rot - sympathisch. Als Kind habe ich immer mit den Figuren vom Grippenspiel gespielt, dann hatte mein Vater und seine Kollegen immer Angst, dass ich Pfarrer werde. | Jetzt bist du Professor. Kunst zog mich immer an. | Der kleine Erwin wieder. Werbung das funktioniert bei mir nicht, das mit Palmers lief nicht gut. | Das glaube ich nicht. Eine sehr kokette und schlaue Aussage, seine Kunst ist perfekt für die Werbung, dass wird schon, vielleicht muss man es besser moderieren. Hermes ist keine Werbung. |Wird immer koketter, was für ein Schelm. Ich wollte immer Ikonen anders darstellen, deswegen auch die Modeaufnahmen mit Claudia Schiffer für Vogue. | Das finde ich auch groß und wann hat man schon die Chance einer deutschen Model Ikone einen Besen zwischen die Beine zu klemmen. Ich instrumentalisiere. | Ich dich auch: Learning by Hearing. Wer trägt schon eine Krokodiljacke von Hermes für 75.000 Euro? | Das Frage mich auch. Mode hat mich immer interessiert.| Das sieht man, wir sorgfältig der Schal gewickelt ist, aber ich befürchte, das eine Verwechslung vorliegt. Mich interessiert die Pose.| Mich hätte Deine Haltung interessiert. Da war der Bankangestellte, der mit Spargel in der Nase vor seiner Bank fotografiert werden wollte.| Sag ich doch, es könnte mit der Werbung klappen. Bildhauer bin ich durch einen Zufall geworden ich wollte Malerei studieren aber man steckte mich in die Bildhauerklasse.| Das war auch gut, vielen Dank. Für mich war der Verlust der Farbe schlimm aber dann war das dreidimensionale da.|Ich wünsche mir dazu einen Essay von Erwin Wurm. Unser erstes Atelier war 50 qm groß und lag über eine Tischlerei aus den Holzabfällen habe ich dann die ersten Skulpturen gemacht.| Aus Notwehr Kunst machen. Werke aus Abfall zu machen war billig wir hatten kein Geld.| Das geht mir grade auch so. Ich habe den Pullover an die Wand mit Nägeln befestigt und nach und nach verändert ein paar Tage später wurde dann aus dem Kunstwerk wieder ein Pullover.| Das war spannend, leider bekomme ich das nicht mehr zusammen. Warum Gurke? | Wenn man den Schutzkarton auf dem Buchcover sich anschaut, der einen Spalt hat und die Gurke umgibt, könnte man denken es ist ein Phallussymbol, ich weiß billige Interpretation. Auf dem Naschmarkt in Wien gibt es Salzgurken.| Und gutes Gulasch. Sie fotografieren mich durch den Schlitz?| Durch einen Schlitz sind wir alle auf die Welt gekommen. Schöne Hose habe sie da an! | Alter Dandy Wie heißen sie? | Im Buch steht jetzt Gunningstein
Erwin Wurm – Lenbachhaus München; das Buch zur Ausstellung ist im Dumont Verlag erschienen. Ein schönes Video über Erwin Wurm finden Sie hier...
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Freitag, Dezember 18, 2009
Mittwoch, 9. Dezember 2009
Nichts Nummer 2
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Kung Shing,
Nichts
Foto: Kung Shing Nichts Nummer 2, Schnellzug
Der Fluch des Fotografen ist, dass er immer Angst hat ein Motiv zu verpassen. Wie schnell kann man reagieren? Wie schnell kann man fotografieren? Wie lange braucht man vom Moment des findens, des sehens, des wahrnehmens und des abdrücken. Der Weg ist lang vom Auge zum Gehirn und von da aus zum Finger am Auslöser. Du muss schneller sein im Gedanken, schneller wissen wo das Motiv ist und schneller sein als der Motor der Kamera. Klick der Vorhang ist gefallen.
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Mittwoch, Dezember 09, 2009
Patrick Houi
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Photoranch supports
Fotos: Patrick Houi
Letzten Monat erreichte mich eine E-Mail von Patrick Houi mit der Bitte einmal auf seine Fotos zu schauen. Ich war beeindruckt: Gute Mode- und Beautyfotos. Beeindruckt deswegen, wenn man bedenkt, dass es sich überwiegend um freie Arbeiten handelt, die nicht so wirken. Ganz im Gegenteil für einen der sich selbst alles ausgedacht hat, die Produktion organisiert hat und anschließend alles fotografiert zeigen seine Fotos schon einen sehr sicheren Stil und überzeugen. Immer wieder gibt es junge Fotografen und Fotografinnen die mich schon mit ihren ersten Arbeiten einnehmen. Häufig frage ich mich, wie schaffen die das? Aber irgendwie gibt es etwas, dass wohl eine Mischung aus Können, Gefühl, Geschmack, Phantasie und Lust ist, all das hat Patrick Houi und das allerbeste daran ist: Er kann mit der Kamera erzählen. Bitte mehr Geschichten.
Patrick Houi brachte mich auf die Idee ihn als ©reative Curator zu unterstützen. Das bedeutet ich bringe ihn in Kontakt mit Kollegen und Kolleginnen, helfe ihn bei Fragen oder entwickele mit ihm Ideen. Ich will damit nicht die Arbeit eines Agenten erfüllen, eher ergänzen, falls ein Agent Interesse hat, kann er sich gerne melden. Vielleicht ergibt sich daraus mal ein Netzwerk aus verschiedenen Paten die eine zeitlang junge Talente mit ihrer Erfahrung und Kontakten unterstützen, das wäre schon eine große Hilfe. Anfragen zu Patrick Houi nehme ich gerne entgegen und leite sie weiter, ich würde mich sehr freuen (post.photoranch@googlemail.com). Mehr Fotos von Patrick Houi findet man hier....
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Mittwoch, Dezember 09, 2009
Dienstag, 8. Dezember 2009
Lagerfeld vs. Slimane
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Kung Shing
Ich wünsche mir einen Fotografen Zweikampf zwischen Hedi Slimane und Karl Lagerfeld. Jeder bekommt die gleichen Startbedingungen d.h. Mode und Models sind gleich und die Themen werden vorgegeben. Aber jeder darf sie nach seinen Wünschen umsetzen. In einem Buch oder Magazin mit zwei Covern kämpft sich der eine von vorne nach hinten und der andere von hinten nach vorne durch. In der Mitte treffen die beiden aufeinander. Die Jury sind die Betrachter und entscheiden. Was für ein Duell.
PS: Sehr zu empfehlen ist das fotografische Tagebuch von Hedi Slimane,
das Hedi Slimane Diary findet man hier......
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Dienstag, Dezember 08, 2009
Dienstag, 1. Dezember 2009
Ortsbeschreibungen eines Überfliegers
Foto: Buchcover Seltmann + Söhne
Als würde man mit der Nase über einen Flokatiteppich fliegen oder Legosteine auf einen Linoleum von einem Etagenbett aus betrachten. Erst auf dem zweiten Blick erkennt man die Wiese im Wind oder die aufgereihten Container. Die Luftaufnahmen von Bernd Uhde erinnern an Magazin Layouts, Aquarelle oder Grafiken. Mit seinen genauen und ungewöhnlichen Bildausschnitten, nutzt er seine Erfahrung als Fotograf, Grafikdesigner und die des Filmemachers. Das Auge muss erst lange nach einer Umgebung suchen und verstehen lernen, dabei wird es immer wieder überrascht: es ist kein Pinselstrich, sondern eine Treckerspur im Schnee. Diese Motive werden von einem Hubschrauber oder Heißluftballon aus einer Höhe von 100 bis 1000 Metern fotografiert. AirRealArt nennt Bernd Uhde dieses Projekt, es geht um den Menschen und sein Schaffen auf der Erde, dem menschlichen Gestaltungswille erkennt man überall und es hinterlässt seine Spuren, die Uhde für uns entdeckt und aufnimmt. Uhdes Motive haben längst die Ebene der üblichen Satelliten- und Luftaufnahmen verlassen, die eher eine Info und Spektakel Topografie sind. Er ist viel genauer und spannender – wenn man so will ein ”Geländeerzähler” und ”Landbildner”
Bernd Uhde wurde 1950 in der Nähe von Düsseldorf geboren und lebt heute bei Lüneburg. Nach den Studium arbeite er als freier Fotograf und Grafikdesigner, seit den 80er Jahre begann er mit dem filmen. 2001 startet er mit seinen AirRealArt Projekt, dass in Deutschland und Spanien gezeigt wurde. Die beiden Bildbände sind bei Seltmann und Söhne erschienen und kosten je Ausgabe 39 Euro, hier gibt es alle Infos...
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Dienstag, Dezember 01, 2009
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